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Was ist Kieferorthopädie?

Die Kieferorthopädie -kurz KFO- ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin. Sie befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Anomalien der Zahnfehlstellung, der Okklusion, der Kieferform und der Kieferlage.

Was ist ein Kieferorthopäde?

Ein Kieferorthopäde ist ein Zahnarzt, der nach seinem Zahnmedizinstudium eine zusätzliche Facharztausbildung absolviert hat. Diese Spezialausbildung umfasst in der Regel die Tätigkeit bei einem Zahnarzt für ein Jahr und anschließend eine Weiterbildung sowohl in einer kiefer-orthopädischen Praxis als auch in einer kieferorthopädischen Universitätsklinik für insgesamt drei Jahre. Am Ende dieser Ausbildung legt der angehende Kieferorthopäde eine Facharztprüfung ab.

Wann sollte ich mich das erste Mal bei einem Kieferorthopäden vorstellen?

Ein günstiger Zeitpunkt sich beim Kieferorthopäden das erste Mal vorzustellen liegt im Alter von 8-10 Jahren. Ob beim ersten Besuch schon der richtige Zeitpunkt ist, mit einer kieferorthopädischen Behandlung zu beginnen oder ob noch gewartet werden muss, entscheidet der Kieferorthopäde anhand unterschiedlicher Kriterien. Sollte eine kieferorthopädische Therapie schon zu einem früheren Zeitpunkt notwendig sein, so wird in der Regel der Hauszahnarzt bei seinen Kontrollen darauf aufmerksam machen, sich beim Kieferorthopäden vorzustellen.

Was sind „Kieferorthopädische Indikationsgruppen“ – kurz: „KIG“?

Die Kieferorthopädischen Indikationsgruppen gelten durch Beschluss des Bundesausschusses der Zahnärzte und Krankenkassen und treten mit Wirkung zum 01. Januar 2002 in Kraft. Anhand des sog. KIG-Systems bewertet der Kieferorthopäde, ob der Grad der vorliegenden Fehlstellung eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse ist. Erst ab einer Einstufung in den Behandlungsbedarf 3, 4 oder 5 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine kieferorthopädische Therapie.












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